Montag, 13. Mai 2013

Freies Portät

via Deviantart

Er sitzt in mitten der Menge, zwischen all diesen Leuten, die an ihm vorbei rennen und wirkt als wäre ihm nicht wohl dabei...


Hört auf mich anzustarren, viel zu viel zu erwarten. Ich hab mich grade im Dreieck gedreht, immer nur im Kreis wäre ja langweilig. Laufe kreuz und quer, gerade aus kenne ich nicht. Ich rebelliere jetzt, befreie mich und zerplatze die Blase. Zerreiße meine Fesseln und bringe mich in Waage. Spucke Konfetti und huste Seifenblasen. Ich ignoriere die Welt. Nagel den Briefkasten zu werfe mein Handy weg. Ich werde Drachen zähmen und mein Haus abbrennen. Endlich barfuß laufen und mich von allem trennen. Alles kündigen und den Buckel begradigen. Steige in den falschen Bus, meine Gedanken überschlagen. Vergesse mich selbst. Zurück geht nicht mehr. Ich breite meine Flügel aus und flattre durchs Meer.
Hier sieht mich keiner, keine Augen mehr auf mich gerichtet. Niemand der mich durchbohrt. Ich ändere ständig meine Form, werde unsichtbar und löse mich auf.