| via Deviantart |
Er wusste nie, was er glauben sollte.
Mal glaubte er an weiße Rauschebärte, mal an dicke runde Bäuche,
mal an nichts und mal an alles. Doch all das, was die Leute ihm
erzählten, konnte ihn nicht befriedigen. Dass er nicht an Gott
glaubte, wusste er zumindest, da muss es doch etwas anderes geben,
dachte er. Und so stolperte er umher und suchte nach einer Antwort
auf seine Fragen, nach einer Wahrheit, die für ihn einen Sinn ergab.
Eines Tages sah er sie am Fenster
sitzen mit ihren Seifenblasen. Er war fasziniert und fragte sie was
sie da tat. Setz dich, sagte sie zu ihm und fing an ihm ihre Welt zu
erklären.
Ein Universum voll von Sternen und
Planeten, die sich langsam hin und her bewegten. Wie Seifenblasen,
sagte sie, die durch den Wind getragen werden. Wenn man sie anhaucht,
ändern sie ihre Richtung bis sie irgendwann zerplatzen. Er staunte
nicht schlecht und sie fuhr fort. Am Ende des Universums gibt es ein
Licht. Ein Rauschen, ein Irgendwas. Es gibt Impulse ab und haucht
alles an, lenkt es in ihre Bahnen. Kreirt Wesen, die sich selbst
rekreiren und auf ihren Planeten rummarschieren. Die Erde ist also
wie eine Seifenblase, sagte sie.
Sie lacht bei ihren schönen Gedanken
und er lachte auch. Es gefiel ihm, was sie sagte. Er sprang auf und
ging davon. Danke, sagte er noch und ging seinen Weg nun ohne zu
stolpern.
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